Heute startet die Blogtour zu Der Pianist von Katja Frühauf mit einem Interview. Die Autorin durftet Ihr bereits in diesem Beitrag auf dem Blog kennenlernen, als sie Euch hilfreiche Schreibtipps gegeben hat.

Wenn du Dich in 3 Sätzen beschreiben müsstest, wie würden diese lauten?
Katja: Über mich lässt sich so vieles sagen und doch so wenig. Ich bin bemüht, mich zu beschreiben und doch passe ich in keine Schublade. Ich bin ein kritischer, aber auch sehr konsequenter Mensch, der sich für so vieles interessiert und doch nicht alles tun kann was er gern möchte.

Wenn Du nicht schreiben könntest, wie würdest du dich kreativ ausleben?
Katja: Singend und reimend, wahrscheinlich wäre ich eine wandelnde Reimmaschine.

Welche Frage stellst Du anderen am liebsten?
Katja: Oh, da gibt es so viele. Am liebsten unerwartete, die nicht jeder stellt. Ich liebe den Überraschungsmoment.

Das Leben als Autorin ist für Dich …
Katja: … sehr bereichernd. Man weiß nie, wo die nächste Idee um die Ecke kommt.

Welches Buch liest Du gerade?
Katja: Gerade erst habe ich von Hermann Hesse die Erzählung Peter Camenzind beendet. Jetzt lese ich was über das frühe China, das Buch heißt der Seidenfächer.

Hast Du literarische Vorbilder?
Katja: Shakespeare, Hesse, Hoffmann, Kästner um nur einige zu nennen…

Letztes Jahr erschien Dein Roman Der Pianist beim Novum Verlag. Wie würdest Du Dein Buch in 3 Sätzen beschreiben?
Katja: Ein typischer untypischer Roman. Romantik und nachdenkliche Töne vermischt mit Träumereien und Melodien. Dazu die traumhafte Kulisse der Stadt Prag.

Kannst Du uns einen kurzen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Buchs geben?
Katja: Es gibt keine typische Entstehungsgeschichte. Das Buch ist während meiner Vorbereitung aufs Abitur entstanden, völlig ins Blaue geschrieben. Die Geschichte hat sich sozusagen selbst entwickelt. Geschrieben im Büro meiner Eltern, wo ich eigentlich lernen sollte.

Hast Du schon Mal die Frage gestellt bekommen, ob die Protagonistin Deines Romans autobiographische Züge hat? Wir beobachten, dass manche Leseerfahrungen von einer Gleichsetzung von AutorIn und Romanfigur geprägt sind, jedoch ohne, dass dies in den Paratexten konkret erwähnt wurde. Wie beurteilst Du diese Gleichsetzungen?
Katja: In Karen habe ich sehr viele eigene Züge verarbeitet und weiterentwickelt. Das schöne am Schreiben ist ja, dass man seine Figuren in Abenteuer schickt und die Handlungen verstrickt, wie man selbst nicht entscheiden würde. Es ist also wie ein kleines Gedankenspiel.

Und zu allerletzt würden wir gerne von Dir wissen, ob Du gerade an einer neuen Idee arbeitest? Und uns vielleicht etwas zu deinem nächsten Schreibprojekt verraten möchtest?
Katja: Ideen gibt es viele. Leider kann ich nicht alle gleichzeitig umsetzen. Aber für mich wird das Thema Naturschutz immer wichtiger. Mal sehen, wie und ob sich das zu etwas verarbeiten lässt. Ihr dürft gespannt bleiben.

Wie bereits erwähnt sind wir die Ersten, die im Rahmen der Blogtour veröffentlichen. Mehr zu Katja und ihrem Buch Der Pianist erwartet Euch bei Vanessa und Cornelia.
Alles Liebe,

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